Hier könnte IHRE Werbung stehen
  Startseite
  Ani
  Kuro
  Kurenai
  Koryu
  Oriko
  Rip Van Winkle

 

Webnews



http://myblog.de/mexx124

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Tutorial für Naruto- und Schaltatsuki-Stirnband

Ich habe das schon länger überlegt, aber erst jetzt realisiere ich es:
Das Tutorial für Naruto-Stirnbänder


Grundlagen
- Umgang mit dem Teppichmesser
- Umgang mit einer Bastelschere
- Weißblech und seine Föhigkeit, tiefe Wunden zu hinterlassen
- ggf. erste Hilfe
- Umgang mit Klebstoff
- Umgang mit Nadel und Faden


Gefahrenhinweise
- Niemals die Kanten des Metalls direkt anfassen. Jeglichen Kontakt hiermit vermeiden! Nicht in die Hände von kleinen Kindern gelangen lassen. Metallspähne und Abschnitte sofort von der Arbeitsfläche entfernen.
- Nähnadel nicht an der Spitze anfassen
- Nicht in die Nähmaschine greifen
- Nadeln und Metallspähne nicht in die Augen kommen lassen
- Teppichmesser nach Gebrauch sofort einfahren



Materialien
- Weißblech-Getränkedose (gut: hell bedruckte Kaffee und Prosecco-Dosen. Weniger gut: franzäösische Cola-Dosen)
- Stoff in der gewünschten Farbe
- Faden in Stofffarbe
- Nähnadel oder Nähmaschine
- Klebstoff (Pattex oder Klebstoff mit ähnlichen Eigenschaften. Ungeeignet: Sekundenkleber und Bastelkleber)
- Geodreieck
- CD-Stift
- Windowcolor oder permanenter Folienstift für das Zeichen
- Bastelschere
- Teppichmesser
- Schneiderkreide oder Pastellkreidestift
- Stecknadeln



Benötigte Materialien als Bild:


Durchführung:
Angefangen wird mit der Dose. Es wäre hilfreich, eine hell bedruckte Dose zu nehmen und keine schwarze, wie hier gezeigt. Auf der bedruckten Seite müssen anschließend Zeichnungen für die Zuschneidrichtung angefertigt werden. Ist die dose schwarz, sieht man die nur SEHR schlecht.
Mit dem Teppichmesser wird unter dem Deckel ein kleines Lock hineingedrückt. Eine Getränkedose ist an dieser Stelle die beste Wahl, da sie relativ dünnwandig ist. Eine Keksdose wäre mit dem Teppichmesser nicht eindrückbar.
Mit viel Geduld und Sorgfalt wird mit dem Teppichmesser dicht unter dem Deckel geschnitten. Das dauert etwas und ist evtl etwas schwierig. Aber nicht hetzen, dies gehört zum gefährlichen Part. Man kann sich an den Kanten und am abrutschenden Messer schneiden. Der Deckel muss komplett entfernt werden.

Danach kommt der Boden dran. Da die Dose durch den fehlenden Deckel an Stabilität verloren hat, ist das hier noch schwieriger, da die Dose unter dem Messer nachgibt. Mit viel Geduld geht aber auch dies. Der Boden wird abgetrennt. Und anschließend wird mit der Bastelschere einmal quer durchgeschnitten.

Die obere und untere Kante sieht jetzt sehr gewellt aus, evtl stehen dort einzelne gefährliche Metallspitzen raus. Die Kanten werden sauber mit der Bastelschere abgeschnitten. Nun wird das Metall "über die Tischkante gezogen". Der Zweck daran ist, dass es dadurch gerade gebogen wird. Vorsichtig an der einen Seite festhalten und entgegengesetzt der Krümmung rüberziehen, dabei an der anderen Seite ebenfalls festhalten.
Man kann das Metall dabei auch so gerade biegen, dass es sich wiederum in die andere Richtung krümmt. Dann entgegengesetzt korrigieren.
Wenn das Metall gerade ist, wird mit dem CD-Stift auf die bedruckte Seite gezeichnet. Eine gerade Linie wird gezogen, möglichst nahe am Rand. Hieran wird sich weiter mit dem Geodreieck orientiert. Die Maße für die Metallplatte sind:
Höhe ca. 4 cm
Breite ca. 10,5 cm

Aus einer Prosecco- oder Kaffeedose bekommt man mit Geschick 2 Stirnbandplatten und etwas Restmetall.
Aus einer normaldicken 0,33l-Dose bekommt man mit Geschick 4 Stirnbandplatten.
Die eingezeichneten Linien werden mit der Bastelschere nachgegangen. Vorsicht hierbei, dass die Linie gehalten wird und nicht neu angesetzt wird. Das gibt überstehende Metallecken, an denen sich verletzt werden kann.
Die Ecken jetzt rund schneiden.



Teil 2: Nähen
Genäht wird immer an Orientierung an der Metallplatte. Wichtig ist, dass der Stoff oben und unten etwas über die Metallplatte hinaus steht. Zum einen ist das näher am Original und zum anderen verhindert es, dass man sich damit quer die Stirn aufschlitzt.
Maße für den Stoff:
Höhe: 2x Metallplattenhöhe + 1,2 cm Überstandszugabe (3 mm an jeder Seite und das 4 mal) + 3 cm Nahtzugabe (1,5 cm an jeder Seite)
Breite: Kopfumfang + 2x 15 cm Bandrunterhängüberstand + 2x 1,5 cm Nahtzugabe
Heißt, wir haben die Grundfläche zwei mal und außen rum die Nahtzugabe.
Die Nahtzugabe wird innen landen und außen die beiden Seiten.
Zuerst werden an den beiden Enden die Nahtzugaben umgeklappt und festgesteckt. Falls mit Schneiderkreide die Nahtzugaben angemalt wurden, den Stoff so klappen, dass die Kreide jetzt innen ist. Den Stoff dann längs in der Mitte falten, evtl in der Mitte etwas mit Nadeln fixieren, muss aber nicht. Die Kanten werden nun der Länge nach beide nach innen geklappt und dies festgesteckt. Ob die Höhe korrekt ist, wird immer wieder mit der Metallplatte nachgemessen. Und nicht vergessen: Unten und oben muss etwas Stoff überstehen, damit man sich beim Tragen nicht die Stirn aufschlitzt!
Ist alles festgesteckt, kann genäht werden, wenn man die einfache Variante gewählt hat und sich mit eckigen Enden zufrieden gibt.
Bei der Kommerzkaufversion ist eine Ecke nach innen geklappt, sodass sich eine Rundung ergibt. Dabei muss man etwas von der Ecke wegschneiden, da das Material an der Stelle zu viel wird.
Und ganz authentisch ist es, wenn man beide Ecken nach innen klappt und auch hier wieder mit der Schere nachhilft. Das ist ziemliche Fummelarbeit und lohnt sich nur, wenn man den Willen hat, es auch durchzuziehen. Wenn man die schnelle Variante will, einfach die eckige nehmen.
Nun kann genäht werden. Bei Maschinennähung auf die Nadeln im 90-Winkel zum Stoff achten und immer brav rausziehen (sollte bekannt sein).

Nun muss die Metallplatte auf das Band. Die beiden Enden des Bandes aufeinander legen und so klappen, dass die Mitte bestimmt werden kann. Diese mit zwei Fingern festhalten und es wieder flach auf den Tisch legen. Mitte merken und die Metallplatte anlegen. Mitte gemerkt halten (vielleicht Gegenstände markierend darüber legen) und die bedruckte Rückseite der Metallplatte mit Klebstoff einstreichen und die Platte dann auf das Band drücken. Dies sollte mehrere Stunden aushärten. Hilfreich ist es dabei, die Metallplattenseite nach unten zu legen, sodass das Lösemittel durch den Stoff verdunsten kann.
Nach dem Trocknen kann die Platte bemalt werden.
Die plastische Methode: Windowcolor. Bitte keine abgestandene nehmen, die hat Klumpen drin und sieht... nicht gut aus. Leichter zerlaufende ist auch ratsam. Es gibt schnell zerlaufende und welche mit mehr Struktur. Die Struktur ist nur hinderlich.
Die einfache Methode: Mit permanentem CD-Stift bemalen.

Zeichen wieder entfernen? Nichts einfacher als das: Windowcolor kann wieder abgezogen werden und der Permanentstift kann mit Nagellackentferner oder Brennspiritus entfernt werden. Danach kann man ein anderes Zeichen auf sein Stirnband machen.

Lagerung: Vorsichtig damit umgehen. Keinen Druck ausüben und beim Transport immer mit etwas verstärkend lagern. Die Platte ist immer noch biegsam und kann unschäön zerknicken!

Vorteile gegenüber den gekauften Stirnbändern:
- Preis
- Die Gewissheit, dass man es selbst gemacht hat
- Mehr Einfluss auf Zeichen und Farbe
- Das Zeichen ist wechselbar
- Man hat kein Brett vor dem Kopf. Die Platte ist biegsam und schmiegt sich jedem Kopf an.

Ich habe jedenfalls immer noch kein gekauftes Stirnband. Die sind mir viel zu brettig. Und nicht wechselbar. Außerdem habe ich nur bei dieser Version die volle Macht über die Form des Bandes selbst. Ich werde mir also nie eines kaufen. Geldverschwendung.
30.11.07 21:10
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


duke (12.1.08 15:33)
Smileys einfügen

,) :8 :D D:

OK.
Nachdem die Smileys eingefügt sind
(komisches Blog ...)
mein Kommentar:

1. ich würde mir auch keines kaufen.
2. Man kann auch das Zeichen permanent und plastisch
aufbringen, indem man das Blech mit der nackten Seite
nach unten auf eine hartelastische Unterlage legt und das mit einem Permanentmarker vorskizzierte Symbol
mit einem harten Kunststoff- oder Metallstift in
das Blech eindrückt. Es zeichnet sich dann als Relief
an der Oberfläche ab und kann ggf. mit Marker noch
schattiert werden.
3. Zur Befestigung kann man auch Heißkleber nehmen
(und zum Auftragen des Symbols auch, es gibt ihn ja
auch farbig), alternativ kann man alle vier Ecken
zur Sicherheit noch mit Popp-Nieten befestigen
(an der Rückseite polstern), oder Zelt- Druckknöpfe
aus Metall auf dem Band anbringen und deren
Gegenstück an dem Blech -- vor allem kan man
auf diese Weise das Blech ggf. leicht austauschen,
wenn man wechselnde Dörfer darstellen will.


Sarah (26.3.08 17:58)
Danke, für die Anleitung. Wäre von selbst nicht drauf gekommen. Hast du echt klasse gemacht o.ô
Mein stirnband ist jetzt fast fertig :D


JoNaH (5.4.11 20:56)
Hey

coole Seite.
Ich hab das nicht mit Dosenblech gemacht, sondern ein Tetrapack aufgeschnitten.
Es ist zwar etwas schwieriger zu biegen, aber dafür hat man nicht die schwrafkantige Dose ^^
Also, entweder ne Pringels-Packung nehmen oder noch besser sind Saft-Tetra-Packs mit hellem Innenleben.
Ach ja, festkleben lässt sich das eigentlich ziemlich gut mit Heißkleber.

So, ansonsten fällt mir nichts mehr dazu ein ^^
grüße

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung